Planlos durch den Sommer – Teil 3: Monaco

Da ich hier eigentlich um eine gewisse Chronologie bemüht bin und die nächsten neun Stunden im FlixBus nach Prag verbringen werde (hoffentlich nur, es regnet und wir haben schon 45 Minuten Verspätung bei Abfahrt gehabt), habe ich beschlossen, diese Zeit zu nutzen, um endlich meinen Tagesausflug nach Monaco hier zu verarbeiten (Grüße an @Heliheidi an dieser Stelle). Leider hält der Laptop-Akku nur zwei Stunden, aber vielleicht raffe ich mich ja auf, zwei Sitze weiterzuwechseln, da sich dort eine Steckdose befindet ^^

Wie dem auch sei, hatte ich von den Tagen in Vallauris (siehe Teil 2 hier) einen für einen Tagesausflug nach Monaco genutzt, weil – na ja, warum. Weil Formel 1. Und Rooooooobääääärt. Und Monaco an sich.
Los ging es morgens um zehn. Nach Frühstück und Packen auf zum Bahnhof, welcher zwanzig Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag (Berg ab). Das Ticket war trotz nicht vorhandener Französisch-Kenntnisse schnell gekauft und auch der Zug ließ nicht lange auf sich warten. Etwas verwirrt war ich von der Tatsache, dass auf den Schienen in Frankreich Linksverkehr herrscht.

Die Zugfahrt war nicht sonderlich spektakulär, die „versifften“ Scheiben des Doppelstockzugs machten vernünftige Fotos nahezu unmöglich, die Klimaanlage war aber toll (es waren an dem Tag 30-35 Grad bei strahlendem Sonnenschein und ich bin eher der Winter-Mensch). Irgendwann kam die Ansage des Bahnhofs von Monte-Carlo, es ging in einen Tunnel und wir waren da. Ihr müsst euch mich jetzt mit goldigen Augen und einem glücklichen Grinsen vorstellen, denn dieser Bahnhof war glaube ich tatsächlich der schönste, den ich je gesehen oder betreten habe, nicht nur wegen der Beleuchtung, die aber ihren eigenen Charme versprühte und schon mal ein bisschen darauf vorbereitete, was kommen wird.

Der Bahnhof Monte-Carlo
St. Devote

Aus dem (ziemlich versteckten) Bahnhof-Untergrund hinaus eine Treppe herunter (ja, herunter, der Bahnhof lag im Berg) ging es direkt zu St. Devote. Zum einen die Kirche (in der ich aber nicht drin war), zum anderen die gleichnamige Kurve der Grand Prix-Strecke (hatte ich schon erwähnt, dass dieser Eintrag ziemlich Formel 1-lastig wird? 😀 ), die dieses Jahr Lewis Hamilton den Sieg kostete, nachdem Verstappen in die Mauer krachte, das Safety Car auf die Strecke rief und die Mercedes-Strategieleute ziemlich gepennt hatten (na ja, genau genommen hätten sie mal besser gepennt haben sollen xD ).
Da mein Plan war, einmal die Strecke entlangzulaufen, ging es anschließend die Gerade nach St. Devote hoch. Das war der Moment, wo ich langsam anfing zu realisieren, dass hier tatsächlich die F1-Fahrzeuge Jahr für Jahr entlang fahren, was an der Gänsehaut deutlich zu merken war. Außerdem hatten sich die Geissens 2012 (das Jahr weiß ich jetzt, weil das war das Jahr, indem Schumi auf Pole stand) an der Stelle für das Rennen mal ein Appartement gemietet, wo Carmen auffiel, dass sich die Supercup-Wagen beim Vorbeifahren anhören wie ihr „Roooooooobääääääärt“ 😀 Von der Geraden aus hatte man einen tollen Ausblick auf den großen Hafen und die Stadt selbst, dort hatte ich auch jemanden darum gebeten, ein Foto von/mit mir und der Stadt zu machen, was aber nur mittelmäßig geworden ist, da ich an dem Morgen keine Lust hatte, mich zu rasieren und mir die Sonne da übelst ins Gesicht schien xD

Blick auf die Stadt von der Geraden aus
Port Hercule, der große Hafen

Hinter der Kurve nach der Geraden folgte der „Place du Casino“ mit – wer hätte es jetzt erahnen können – dem Casino. Selbstverständlich stand hier ein schicker roter Ferrari herum, ansonsten befand sich im Hintergrund (wenn man vor dem Casino-Eingang steht) eine große Baustelle mit einem mysteriösen blauen Schild, welches ich für @Heliheidi genauer unter die Lupe nehmen sollte. Es stellte sich am Ende tatsächlich einfach nur als Schild heraus, dessen Funktion oder Sinn mir bis heute unerklärlich bleibt (hinter dem Schild war zwar was Elektronik, aber vorne war kein Bildschirm oder so).
Im Casino selbst war ich nicht, doch hier konnte ich dann ein gutes Foto mit meiner Wenigkeit mitnehmen, welches von einem Asiaten gemacht wurde (auch wenn die mich mit ihrem Fototourismus manchmal ziemlich nerven, sie scheinen es zu können ^^).

Hotel de Paris, im Hintergrund das mysteriöse blaue Schild, vorne ein Ferrari ;)
Das Casino

Nach einer kurzen Erholung im Park (wir sind jetzt schon hinter der Casino-Kurve wieder den „Berg“ runter) ging es in Richtung der „langsamsten Stelle des Formel 1-Kalenders“, wie die RTL-Kommentatoren immer zu sagen pflegen. Die Gerade zu diesen vier Kurven vor dem Tunnel, bei der immer einer Bodenwelle ausgewichen wird, ist verdammt eng (der Teil bis dahin ging eigentlich, bzw. es kam durch die fehlenden Mauern nicht so eng vor) und dort herrschte zu dem Zeitpunkt auch ein ziemliches Verkehrschaos 😀
Vorbei an der „Mirabeau Haute“-Kurve, in der Rosberg letztes Jahr (?) unabsichtlich geparkt hatte, gelb auslöste und Hamilton die gute Runde im Qualifying zunichte machte, ging es zur Hotel-Kurve. Auch diese ist verdammt eng, auf den Kerbs waren zum Teil noch die Reifenspuren zu sehen und da mit 60-70 km/h durchzufahren ist definitiv nicht ohne.

Auf dem Weg zur Mirabeau ist es verdammt eng
Mirabeau
Die langsamste Stelle des Rennkalenders
Nach der Hotel-Kurve
Richtung Tunnel
Der Norden der Stadt aus Tunnelperspektive

An der Kurve in den Tunnel bin ich dann jedoch nicht rechts, sondern links gegangen, um mich in einem schattigen Plätzchen wieder wieder etwas von der Sonne und Hitze zu erholen. Danach ging es aber in den Tunnel, welcher – nun ja – eben ein Tunnel war. Das mit der Dunkelheit schien mir nicht so das Problem, mir sind bei Ein- und Ausfahrt aber zwei digitale Anzeigen aufgefallen, die die Geschwindigkeit des Fahrzeugs messen und dem Fahrer anzeigen. Während des Rennens sind mir diese aber noch nie aufgefallen, wahrscheinlich werden sie dafür abgeschaltet (nun, sie könnten auch keine dreistelligen Werte anzeigen 😀 ).

Tunneleinfahrt
Im Tunnel, oben die Geschwindigkeitsanzeige

Hinter oder vor dem „Yacht Club de Monaco“, auf jeden Fall nach dem Tunnel, entdeckte ich einen Souvenir-Laden, indem ich ein Monaco-Teelicht und Postkarten/Briefmarken organisieren konnte. Vor dem Yacht Club selbst standen einige sehr „edle“ Fahrzeuge, auf der zum Hafen hin gerichteten Seite des Club-Gebäudes gab es eine Ausstellung diverser Fahrzeuge, die sich soweit ich das verstanden habe, kaufen ließen (da mein Budget für diese Fahrzeuge eher nicht reicht, fragte ich gar nicht weiter nach ^^). Neben einem Käfer fand ich dort außerdem auch einen Fiat „Maluch“, bei den anderen Modellen lasse ich mal die Bilder sprechen:

Auf der Autoausstellung am Yacht Club
Auf der Autoausstellung am Yacht Club
Auf der Autoausstellung am Yacht Club
Ein Maluch hat sich auch auf die Ausstellung verlaufen :)
Auf der Autoausstellung am Yacht Club
Vor dem Yacht Club standen auch nette Fahrzeuge ;)

Nach dem Yacht Club ging es vorbei an der Nouvelle-Schikane, in der Kimi Räikkönen mal Adrian Sutil „abgeschossen“ hatte, die Gegengerade hin zur Schwimmbad-Schikane und in Richtung Rascasse. Das Stück bis dahin habe ich – ich gebe es ja zu – tatsächlich mehr auf die Yachten geachtet, aber so spannend war dieser Streckenteil nicht (wobei ich meine, dort ist mal Grosjean in die Wand geflogen vor ein-zwei Jahren).

Port Hercule, nun von "unten"
Yachten :D Ich brauche mehr Geld xD

Rascasse selbst weckte dann Erinnerungen an das Rennen 2006, indem Schumi (damals noch in Ferrari-Farben) das Auto in der Kurve im Qualifying „parkte“, Alonso (im Renault) die Runde zerstörte und dann von ganz hinten starten musste. Von der Disqualifikation hatte ich da im Radio auf der Rückfahrt von meiner Tante erfahren…

Während dieses Stücks bis zur Rascasse kümmerte ich mich auch um meine Wasserversorgung, denn die Liter-Flasche war mittlerweile leer und eine 0,5 l-Flasche Wasser direkt am Hafen kostete 2,50 Euro (Flasche aus dem Automaten wohlgemerkt, keine Bedienung im Café oder so ^^). Glücklicherweise hatte mir Sina verraten, dass es bei der Start-Ziel-Gerade einen Supermarkt gibt, dort kostete die 0,5 l-Flasche „nur“ einen Euro. Ich glaube letztendlich stand ich länger an der Kasse an, als ich gebraucht hatte, um die Flasche leer zu trinken xD

Rascasse
Statue von Juan Manuel Fangio
Die Boxengasse schaut so friedlich aus
Die Pole Position - hier startete Schumi 2012 ;)

Zwischen Rascasse und Supermarkt gab es unter anderem noch die Statue von Juan Manuel Fangio mit einem uralten Mercedes-F1-Wagen und den Weg durch die Boxengasse, welche in dieser Zeit als eine Art Kirmes genutzt wurde: Neben Cafés gab es einige Attraktionen für Kinder, wie Trampoline oder Go-Karts. Das fand ich irgendwie sehr komisch, wo hier sonst in 2-3 Sekunden die Reifen gewechselt werden…

Entlang der Markierungen für die Startaufstellung sah ich auch einige, die bei der Pole Position für ein Foto auf die (ziemlich stark befahrene) Straße hinausgelaufen sind. Das hatte ich mir da dann aber nicht angetan, vielleicht, wenn ich nochmal in Begleitung in Monaco bin 🙂
Damit bin ich die Rennstrecke einmal komplett abgelaufen und zwar in einer Zeit von 2:47:48 Stunden 😀 (an den Zeilen bis hierhin habe ich jetzt insgesamt rund zwei Stunden geschrieben, wir sind mittlerweile auf der A66 kurz vor Frankfurt und es hat vor ca. 20 Minuten aufgehört zu regnen, außerdem scheint die Sonne ein bisschen durch die Wolken. Nach Frankfurt brauche ich wohl eine Steckdose). Das ganze übrigens ohne Navi oder Karte, weil wenn ich eine F1-Strecke in- und auswendig kenne, dann Monaco 😀 Außerdem hatte mir Sina den Tipp gegeben, an den Straßenrändern auf die Löcher für die Leitplanken zu achten und dem folgend konnte man sich dann schon gar nicht verlaufen.

(da das mit der Steckdose ab Frankfurt nicht hingehauen hat, bin ich nun erst jetzt nach den zwei Tagen in Prag auf der Fahrt nach Berlin am Weiterschreiben… Dieser Bus hat aber eine Steckdose pro Reihe am Platz <3)

Nach dem Ablaufen der Rennstrecke hatte ich mir noch einige weitere Punkte auf der Karte markiert, die ich an dieser Stelle zum ersten Mal benötigt hab. Das ozeanographische Museum habe ich mir dabei, genauso wie den Fürstenpalast für den nächsten Besuch aufgehoben, die erste Station war damit die private Automobilsammlung des Fürsten. Neben den älteren Fahrzeugen, die mich nicht so wirklich interessiert hatten, hatte der Fürst auch sechs „aktuelle“ Formel 1-Fahrzeuge, unter anderem von Kimi Räikkönen zu Lotus-Zeiten und Ralf Schumacher bei Williams:

Der Lotus von Kimi, das aktuellste Auto in der Ausstellung
Ein Jordan

In einem separaten Raum standen auch drei ältere F1-Boliden, ein Renault, ein Ferrari und ein Jordan. Unter einigen Fotos von den vergangenen Monaco-GPs ist mir auch eins von Robert Kubica aus dem Jahr 2010 aufgefallen:

Ein alter Renault
Ein alter Ferrari
Ein alter Jordan
Das Foto von Robert Kubica

Vor dem Eingang in den kleinen Raum mit den drei „F1-Oldtimern“ stand in einer Vitrine ein Helm von Ayrton Senna, zusammen mit einer Collage an Aufnahmen und einem Band mit der Aufschrift „Ayrton Senna forever“. Auch wenn ich nie ein Rennen von ihm gesehen hatte (schließlich war sein Unfall vor meiner Geburt), war das Stehen vor dieser Wand so ein bewegender Gänsehaut-Moment, wo ich wirklich Tränen in den Augen hatte…

"Gedenkwand" für Ayrton Senna

Zu den restlichen Fahrzeugen kann ich, da es nicht meine Zeit oder mein Interessensbereich ist, nicht viel sagen, deshalb lasse ich hier wieder Bilder sprechen. Beim Ausgang gab es zudem einen kleinen Shop, zum größten Teil mit F1-Fanartikeln, unter anderem diesen Ferrari-Maskottchen, die ich irgendwie süß fand (wenn auch etwas teuer ^^).

In der Automobilausstellung des Fürsten
In der Automobilausstellung des Fürsten
In der Automobilausstellung des Fürsten
In der Automobilausstellung des Fürsten
In der Automobilausstellung des Fürsten
Süße Ferrari-Maskottchen

Nach dem Museum und der Perspektive auf den zweiten, kleineren Hafen von oben stand der zweite Punkt auf dem Plan. Wer mich regelmäßiger auf Twitter verfolgt, weiß vielleicht, dass ich ziemlich gerne die Geissens schaue und diese haben ja bekanntlich ein Loft in Monaco, welches ich mir mal vor Ort anschauen wollte (sie selbst waren in den Tagen laut Facebook in St. Tropez :/ Gesagt, getan – gesucht, gefunden. Irgendwie war es ein interessantes Gefühl, da man die Stelle an der Straße mit dem Porsche-Händler aus der Fernsehserie kennt. Auf der anderen Straßenseite befindet sich jedoch ein Steinbruch und wie Rooooooobäääääääärt da entspannt in seiner Hängematte liegen kann, ist mir wirklich ein Rätsel…

Bekannt aus Funk und Fernsehen
Da oben wohnen die Geissens :)

Nach der kurzen Besichtigung ging es wieder zurück zum Museum und von dort zum Hafen. Das letzte Stück hört sich einfacher an als es ist, denn irgendwie fiel es mir ziemlich schwer, die dort vorbeigehende Straße zu passieren, da ich auf die andere Seite musste. Irgendwann hatte ich es letztendlich doch geschafft und bin etwas am zweite Hafen entlang spaziert, in dessen Nähe es viel ruhiger war wie im bisherigen Teil der Stadt, den ich gesehen hatte. Man könnte jetzt denken, ich bin zum kleineren Hafen wegen der Donzi (dem kleinen Boot der Geissens) hingegangen, aber lassen wir das mal so stehen 😀 Gefunden habe ich es leider nicht, aber dafür eine Art Galerie mit Formel 1-Sachen, die ziemlich versteckt liegt und deren genauer Sinn sich mir bis heute nicht erschließt (der Besitzer war leider die ganze Zeit am Telefonieren und ich wollte ihn nicht stören ^^). Jedoch gab es dort „Liebe in rot“, wie ich diesen Ferrari-Sitz in Herzform nennen würde, außerdem noch einen Ferrari-Königsthron:

Ferrari-Liebe
Ein roter Thron

Etwas weiter im Inneren fanden sich diverse Lotus-Miniaturrennwagen in einer Vitrine, Dutzende Helme, Anzüge, Jacken, Mützen (u.a. von Schumi 🙂 ). Für Gänsehaut und kommende Tränen in den Augen sorgten auch hier wieder ein Bild, ein Anzug und ein Helm von Ayrton Senna, darüber hinaus hing an der Wand ein Anzug vom Marussia-Team, wo ich zuerst dachte, er wäre von Jules Bianchi gewesen (der, nur um das zeitlich einzuordnen, am Tag vor der Monaco-Reise in Nizza, also auf meinem Weg von Vallauris, beerdigt wurde).

Ferrari :)
Anzug von Ayrton Senna
Da hat jemand ein Fabel für Lotus :D
Schumi :D

Nach diesem Fund an Galerie ging es weiter in Richtung Heliport, ebenfalls „bekannt aus Funk und Fernsehen“ (den Geissens xD). Das war eigentlich kein Wegpunkt, sondern ergab sich eher spontan, weil ich irgendwann am Ende des Hafens war und die Helikopter habe dort landen und starten sehen. Im Zuge dessen frage ich mich, ob ich mir „Heli-Golf“ korrekt vorstelle, als dass man in den Helikopter treffen muss (oder vom Helikopter aus?) 😀

Der Heliport
Ich weiß immer noch nicht, wie ich mir "Heli-Golf" vorstellen soll :D

Am Heliport war es mittlerweile gegen 18 Uhr und da ich zwei Stunden für den Rückweg vom Bahnhof Monte-Carlo aus erwartet hatte, machte ich mich von da aus auf den Weg zurück zum großen Hafen, denn ich hatte Hunger – und Sina mir „Stars’n’Bars“ empfohlen, ein Restaurant/Bar direkt am Hafen, bei Rascasse in Renn-Fahrrichtung stehend nichts links der Strecke folgend, sondern rechts in die Seitenstraße direkt bei den Yachten (eigentlich nicht zu verfehlen). Besonderheit des Lokals: Wenn man reingeht, hängt rechts an der Wand „einfach mal so“ ein Formel 1-Auto an der Wand, zu essen gab es einen verdammt leckeren Chickenburger mit Pommes (ich glaube, das erste Mal, dass ich nicht bei Mc Donald’s und Co. oder zu Hause einen Burger gegessen hab):

Essen bei Stars'n'Bars :)
Dieser F1-Wagen hängt da einfach nur so rum :D
Die Formel E fährt kommendes Jahr ja leider nicht in Monaco :(

Außerdem nutzte ich die Sitzgelegenheit, um die vor einigen Absätzen erworbenen Postkarten auszufüllen und versandfertig vorzubereiten. Am Tisch nebenan saß ein jüngeres Pärchen, mit denen ich ein bisschen gequatscht hatte (süddeutscher Dialekt <3). Nach dem Essen und dem Auffinden eines Briefkastens ging es dann Richtung Bahnhof wieder an der Start-Ziel-Geraden entlang vorbei am Ort, wo die Siegerpokale übergeben werden und wo ich einige Fotos vom diesjährigen Podium der Formel 1 und der Formel E auffand. St. Devote, die mittlerweile schon geschlossen hatte, und ein paar letzte Fotos an der Kurve später stellte ich am Bahnhof zwar fest, dass ich noch knapp 20 Minuten bis zum Zug hatte, da der Bahnhof aber klimatisiert war und ich auch ganz ehrlich keine Lust mehr zu laufen, wartete ich dort dann einfach auf den Zug. Dieser war, was die Fenster angeht, genauso sauber wie der Zug auf der Hinfahrt, zudem standen wir etwa 10 Minuten ohne genaueren Grund (evtl. wurde das in den Durchsagen gesagt, aber leider kann ich kein französisch) in Nizza am Hauptbahnhof herum. Auf der Hinfahrt hatte ich mir ein Tagesticket gekauft, hätte also durchaus die Möglichkeit gehabt, Nizza zu erkunden, doch dauerte Monaco am Ende doch länger als geplant, zudem hatte ich mich auf Nizza nicht vorbereitet…

Den Weg vom Bahnhof in Vallauris den Berg hoch hatte ich trotz des ganzen Tages in ebenfalls 20 Minuten geschafft, auch wenn ich danach komplett nass war. Aber ich hatte Durst und wollte duschen und mich hinlegen 😀 So endete gegen 22 Uhr etwa mein Monaco-Ausflug, welcher einer der schönsten Reisetage war behaupte ich und auf jeden Fall wiederholt werden muss, dann aber entweder mit Sina oder zum Formel 1-Rennen – oder beides… 😉

Ein letzter Blick auf Monaco vor der Abreise... :'/

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