Seit September 2024 bin ich im australischen Outback als Tour-Guide unterwegs (die Blogeinträge dazu kommen noch) und mit der Zeit entstand für mich das Bedürfnis, den Gästen auf Tour Fotos zeigen zu wollen. Meist beinhalten diese Fotos Elemente oder Orte, die sich entlang unserer Fahrstrecken befinden, aber einen zu großen Umweg erfordern. Als Beispiel erzähle ich auf den 450 Kilometern zwischen Alice Springs und Uluru von der Opal-Hauptstadt Coober Pedy und ich finde es viel greifbarer, wenn man dazu dann auch Fotos sehen kann und sich das alles etwas besser vorstellen kann.
Wie es zu Expona kam
In meinen Trainingswochen und zwischendurch, wenn ich Guides mit dabei habe und nur als Fahrer tätig bin, hab ich des Öfteren gesehen, dass jemand Bilder ausgedruckt in einem Schnellhefter hatte, um dieses Thema zu erfüllen. In diesem Moment war die Grundidee für Expona geboren, denn ich wollte das Ganze natürlich etwas moderner gestalten und dafür mein iPad nutzen.
Ich wollte aber nicht einfach nur in Form eines Vortrags vor der Gruppe die Fotos zeigen, sondern damit auch einen Teil der 450 Kilometer (teilweise auch 800 Kilometer) Fahrstrecke auf einer Tour füllen, sprich das iPad während der Fahrt herumgeben können. Die Bilder sollten dabei dann auch selbsterklärend sein oder eine Erklärung mitbeinhalten, da sich jeder die Galerien zu einem anderen Zeitpunkt anschaut. Gleichzeitig habe ich nach einem Mechanismus gesucht, dass die Gäste auch nur diese Galerien sehen und keine weiteren persönlichen Daten auf dem iPad.
An sich erfüllte diese Funktion der geführte Zugriff in iOS/iPad OS, da es in jedem nicht möglich ist, die aktuelle App zu verlassen, sofern er einmal aktiviert ist. Leider ließ sich die vorinstallierte Fotos-App auf dem iPad dafür nicht nutzen, da hier dann dennoch innerhalb der App alle anderen Bilder zugänglich sind und vor allem auch bearbeitet und gelöscht werden können. Da ich eine simple Galerie-App mit Nur lesen-Zugriff im App Store nicht auffinden konnte, machte ich mich an meine eigene Umsetzung…
Wie ich Expona bei meinen Touren nutze
Zunächst musste ich in Expona erst einmal alle Bilder importieren, die ich zeigen möchte und diese in Alben sortieren. Anschließend bekam jedes Bild einen Titel, eine Beschreibung und eine Quellenangabe, falls es nicht von mir ist. Im ganz gewöhnlichen Bearbeitungsmodus ist das alles ohne weiteres möglich, da alle Schaltflächen zum Hinzufügen, Bearbeiten und Löschen aktiviert sind.
Aktiviere ich auf dem iPad nun den geführten Zugriff, geht die App in den Vollbildmodus über. Alle störenden Elemente, wie die Statusleiste, verschwinden, aber eben auch alle Bearbeitungsfunktionen und die App ist lediglich eine Galerie mit Nur lesen-Zugriff, die sich auch nicht verlassen lässt, ohne den Entsperrcode oder Fingerabdruck zu haben. In dem Zustand kann ich das Gerät ohne Probleme im Bus herumgeben und jeder kann einmal durch die Galerie durchschauen, beispielsweise auf einem Stück der besagten 450 Kilometer, auf dem ich nicht viel zu erzählen habe.
Mit der Zeit habe ich Expona dann noch um Sammlungen erweitert, denn ich hatte hin und wieder den Fall, dass ich nur bestimmte Alben sichtbar haben wollte. Allgemein gehalten lässt sich das folgendermaßen veranschaulichen: Als Tour-Guide sowohl in Sydney, als auch im Outback möchtest Du in Sydney natürlich Fotos von der Stadt zeigen, während Du im Outback Fotos aus dem Outback haben möchtest. In einer Sammlung lassen sich daher mehrere Alben zusammenfassen und vor dem Aktivieren des geführten Zugriffs wähle ich immer die von mir gewünschte Sammlung aus, die ich gerade anzeigen möchte (ganz am Anfang der Entwicklung konnte man Alben ein- und ausblenden, das war mit der Zeit aber sehr lästig).
Wie Du Expona nutzen kannst
Auch Du kannst Expona ab sofort in Deinen Touren nutzen (oder anderen Verwendungszwecken, von denen Du mich gerne wissen lassen kannst 😀 ), denn die App ist ab sofort für das iPad im App Store verfügbar. Du kannst die App dabei fast uneingeschränkt ausprobieren und schauen, ob sie Deinen Anwendungszweck erfüllt, die einzige Einschränkung besteht in der Anzahl der Fotos, die in der kostenlosen Version auf zehn Stück begrenzt ist – mit dem Erwerb der Vollversion kannst Du unbegrenzt Fotos hinzufügen.
Diese Vollversion richtet sich an unabhängige Tour-Guides oder Einzelpersonen. Solltest Du die App im Rahmen Deiner Firma nutzen wollen, dann schreib mich gerne bezüglich einer Firmen-Lizenz an. In Verbindung damit bekämst Du auch die Möglichkeit, die Inhalte aller Deiner Geräte über die Cloud am Computer zu erwarten und Bilder und Beschreibungen zentral verwalten zu können.
Alle weiteren Infos zu der App und den Link zum App Store findest Du hier 🙂
